Ein Ort des Pferdefriedens – Hof Schierensee in Schleswig-Holstein

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Es gibt diese Momente, in denen man sich in der Welt so richtig zuhause fühlt. Als ich das erste Mal mit meinen Hunden den an den Hof Schierensee angrenzenden Mischwald erkundete, war mir, als gäb es gerade nur uns drei auf der Welt. Ich fühlte mich so aufgehoben zwischen den hohen Bäumen und so verbunden mit meiner Umgebung wie sonst selten im Alltag. Umso dankbarer bin ich, diesen Ort seit einem Jahr mein Zuhause nennen zu dürfen. Familie Lehment gibt allerdings nicht nur meinen Pferden, Hunden und mir, sondern auch 18 weiteren Einstellerpferden und vor allem ihrer eigenen Pferdezucht ein behütetes Heim. Der Hof Schierensee ist das Zuhause des Celtic Cross Stud für Irische Jagd- und Sportpferde. In diesem Interview stellt Inhaberin Dr. Gisa Lehment ihre Zucht und ihre Vision dieses Pferdeortes vor. Mehr lesen

Die Reitkunst als Instrument der Selbstentwicklung

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Was wir heute in der Reitkunst vorfinden, kommt uns manchmal spärlich vor. Wir graben in den Quellen, die uns aus der Vergangenheit blieben, um ein winziges Detail zu finden, das uns in der Arbeit mit unseren Pferden unterstützen könnte. Dabei haben wir allein durch das Engagement aller Reiter zu allen Zeiten bereits einen riesigen Schatz vor der Nase liegen.  Wir müssen heutzutage nicht tausende Kilometer zu renommierten Reitkunstakademien reisen, um den Schatz zu Gesicht zu bekommen. Wenn wir die Augen aufmachen, haben wir die Reitkunst in allen Facetten direkt vor der Nase. Wir können großartigen Seminaren in unserer Nähe beiwohnen, unseren Computer anschmeißen, online step by step lernen und spätestens, wenn wir es am eigenen Pferd erproben, bekommen wir direktes Feedback von unserem Vierbeiner. Die Voraussetzungen sind also bestens. Mehr lesen

Führen und führen lassen – Was uns der Tanz über die Reiterei lehrt

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Ebenso wie die Reitkunst hat auch die Tanzkunst tausende Gesichter.  Spannenderweise gibt es einige grundlegende Erkenntnisse, die wir Menschen beim Tanzen gewinnen und auf das Reiten übertragen können. Schließlich befasst sich beides mit der harmonischen Interaktionen zweier Wesen in Bewegung. In beiden Fällen geht es um körperliche sowie geistige Verbundenheit, um gemeinsam den Moment zu genießen. Ein Tanz, der dies im Speziellen auslebt ist Kizomba! Dieser Paartanz hat seine Wurzeln in Angola, auf den Kapverdischen Inseln und wurde ebenfalls durch die portugiesische Kultur geprägt. Die traditionelle Kizomba-Musik ist gleichermaßen beschwingt wie sinnlich, eben ähnlich wie ein guter Ritt. Mehr lesen

Freiräume für alle

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Jeder kennt es: Ein Pferd, was uns bei Berührungen ausweicht, so tut, als würde es sie gar nicht wahrnehmen, oder im Zweifelsfall gerne auch um sich schnappt. Es wird mit dem Kopf oder dem Schweif geschlagen, um zu zeigen: „Lass‘ mich bitte in Ruhe.“ Ganz anders als bei zugewandten Pferden, wird hier die Interaktion von Seiten des Pferdes geblockt. Ich nenne sie die „Keep-distance-horses“ – diejenigen, die schlicht und ergreifend noch nicht so weit sind, die Nähe zu uns ohne internen Stress ertragen zu können. Meine Empfehlung, sich bei solchen Fällen ein wenig zurückzuziehen, wurzelt nicht darin, die Lage für den Menschen, den „Berührer“, sicherer zu machen, sondern darin, die Lage für den „Zu-Berührenden“ zu entspannen. Wer sich selbst und seine Wünsche zurücknehmen kann, ermöglicht es anderen, ihre Wünsche zu zeigen. Mehr lesen

Skeptiker oder Ausprobierer – Wen lässt du handeln?

 

 

 

Nicht selten nehmen Menschen eine Trainerstunde nach der anderen, lesen sich schlau, investieren Zeit und Geld in Fortbildung, erkennen aber nicht, dass der entscheidende Schlüssel zum Weiterkommen das persönliche Wachstum ist. Entwicklung als solches, wenn auch an sich von den Meisten erwünscht, gibt es nicht ohne Veränderung. Beides geht miteinander Hand in Hand. Wer Angst vor Veränderung hat, steht ihr und damit auch seiner Entwicklung im Weg. Mehr lesen

Von der reinen Absicht, Gutes zu tun

Worin sich die Mitglieder der Pferdewelt heutzutage unterscheiden, ist manchmal schwer zu erfassen. Schließlich schreiben viele Ausbilder auf ihren Flyer, dass sie fein kommunizieren. Viele Therapeuten werben mit ganzheitlicher Betreuung des Pferdes. Viele Stallbetreiber versprechen artgerechte Haltung. Manchmal verliert sich der ganz normale Pferdebesitzer in der Vielfalt des Angebots, lässt das Pferd von Stall zu Stall wechseln, von verschiedensten Tierheilpraktikern, Hufpflegern oder Physiotherapeuten behandeln und hüpft von Trainer zu Trainer. Auf den wirklich grünen Zweig kommt er meist erst, wenn er an dem Ort und bei den Dienstleistern angekommen ist, die dem Pferd und dem Menschen gegenüber eine ganz reine Absicht verfolgen: Ihnen Gutes zu tun. Mehr lesen

Für immer festgehalten – Pferdeskulpturen aus Keramik

    

Sie ist durch und durch Pferdefrau und das seit Jahrzehnten: Andrea Harrje lebt mit ihrer Familie und ihren Tieren im idyllischen Laboe an der Ostseeküste bei Kiel. Wenn die eigenen Pferde bestmöglich versorgt sind, widmet sie sich der Kunst – genauer gesagt, dem Erschaffen von Pferdeskulpturen. Wie es dazu kam, was es dazu braucht und was ihre IRDENpferde besonders macht, verrät sie im Interview mit EQUInspiration. Mehr lesen

Bitte stets manierlich – Die zauberhafte Welt der Damensattelreiterei

Es ist für mich mehr als der Traum vieler Mädchen. Es ist für mich mehr als das Gefühl, für kurze Zeit eine Prinzessin zu sein. Es ist für mich ein bedeutender Teil Reitkultur. Es beinhaltet für mich das Aufleben wahrhaft ritterlicher Werte: Das Reiten im Damensattel. In seiner schönsten Form ist es leider heutzutage eine Seltenheit geworden. Nichtsdestotrotz bleibt es in meinen Augen ein wichtiger Meilenstein auf dem Werdegang einer jeden Reiterin. Mehr lesen

Das ausgebrannte Pferd

Caramello

 

Vor ungefähr fünf Jahren fragte unsere Dozentin Dr. Inga Wolframm meine Kommilitoninnen und mich in einer Vorlesung zur Evolution und Ethologie des Pferdes: „Warum ist ein Pferd vergleichsweise leicht zu domestizieren?“ Wir überlegten und sammelten einige Argumente, aber so ganz zufrieden war Inga noch nicht. Dann fiel mir ein, dass ich vor längerer Zeit ein paar passende Zeilen gelesen hatte und meldete mich mit den Worten:“ Ich glaube, Pferde haben eine gewisse Neugier.“ Inga fragte darauf hin, welches Buch ich gelesen hatte und ich meinte mich zu erinnern, dass Monty Roberts darüber geschrieben hatte. Neugier, einer der entscheidenden Knackpunkte und dadurch also ein hohes Gut – doch was tun, wenn sie nicht mehr präsent ist? Mehr lesen

Die unbändige Kraft der Lebensfreude

Unter uns gibt es viele, für die Stillstand schwer zu ertragen ist. Getrieben von Fleiß, Neugierde und vielleicht auch Ehrgeiz, muss in ihren Leben kontinuierlich ein Schritt vor den anderen gesetzt werden. Im Idealfall werden Umwege dabei ausgespart und Effizienz wird sowieso ganz großgeschrieben. Mir geht es um ehrlich zu sein oft nicht anders. Der innere Drive kann Gold wert sein, denn er spornt uns zu Leistungen an, an denen andere Menschen von vorneherein gar kein Interesse zeigen. Er lässt uns fokussiert, diszipliniert und stark werden. Wir ziehen durch, auch wenn wir über Hürden laufen. Wir arbeiten lösungsorientiert und verschwenden keine Zeit. Mehr lesen